Freitag, 5. Juli 2013

Unfair

Manchmal ist das Leben so schrecklich unfair und grausam.

Der kleine Mann hat es leider nicht geschafft. Heute war seine Beerdigung und ich konnte aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein. Ich kann kaum ermessen, wie sich die Mutter nun fühlt, auch und weil ich selbst zwei wunderbare Kinder habe. Es bricht mir das Herz, dass der kleine Kerl in seinem viel zu kurzen Leben überwiegend Leid und Schmerz gekannt hat und das es seiner Mama nicht erlaubt war, all die wundervollen Momente zu erleben, die ein eigenes Kind mit sich bringt.

Heute habe ich im Kölner Dom zwei Kerzen angezündet. Eine für den kleinen Mann und seine Mutter und die andere für uns. Weil ich so unendlich dankbar für alles bin, was ich habe. Das Leben ist so kostbar und jeder einzelne Moment zählt und sollte wertgeschätzt werden. Auch die Momente, die anstrengend sind und die, in denen man schreiend davon laufen möchte, weil einfach nur noch alles und jeder nervt. Denn auch das bedeutet Leben.

Niemand weiß, was noch auf uns zu kommt. Natürlich hofft jeder, dass es nichts schlimmes sein wird und dass das Glück möglichst lange bei uns bleibt. Mehr als Hoffnung können wir nicht haben. Aber diese sollten wir behalten und dennoch zuversichtlich sein.

1 Kommentar:

  1. In der Regel gehen wir immer davon aus, dass Alles gut wird. Ich denke ebenfalls, dass man für sein Leben dankbar sein soll und es deshalb auch genießen soll, wenn die Möglichkeiten da sind.

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