Donnerstag, 10. März 2016

Weißt du, wie viel Sternlein stehen....

Gestern machten die kleine Fee und ich einen Ausflug zur Sternwarte, gemeinsam mit den restlichen "Schukis" (also, den bald Schulkindern" aus dem KiGa.

Die beiden Feenkinder sind seit dem Wochenende ziemlich krank, mit Fieber und Halsweh, daher war es nicht so klar, ob wir überhaupt mitgehen konnten. Zum Glück war die kleine Fee seit vorgestern schon wieder Fieberfrei und gestern morgen stellte sich auch das Halsweh ein, so dass dem Ausflug nichts mehr im Wege stand.

Wir machten uns mit meiner Freundin und deren Sohn gemeinsam auf den Weg in die Sternwarte nach Aachen und waren gespannt, was uns erwarten würde.

Von aussen jedenfalls sah das alles schon mal gut aus, wenn auch nicht sehr groß. Zum Glück war der Himmel recht klar, die Chancen später mit dem großen Teleskop etwas sehen zu können, standen also sehr gut.



In der Sternwarte angekommen, gab es erst mal einen kleinen Vortrag, bei dem wir eine Simulation des Sonnenauf- und untergangs in Echtzeit anschauen konnten. Als es in der Simulation dunkel wurde, bewegten wir uns über den Sternenhimmel, bestaunten Sternbilder wie das "Geodreieck" oder den "Sextant" die eher weniger geläufig sind, konnten aber auch bekanntere Sternzeichen wie den Wassermann, Cassiopeia oder auch Herkules anschauen. Dazu gab es noch ein paar gruselige Geschichten über die Medusa und die Hydra.

Die Kinder wussten wirklich unheimlich viel, waren dazu aber auch unglaublich witzig, so dass es wirklich ein mehr als unterhaltsamer, lustiger Vortrag war. Oder hättet IHR gewusst, woraus die Sonne eigentlich besteht? Die richtige Antwort, die auch von einem der Kinder gegeben wurde lautet: Aus Helium und Wasserstoff. (Dazu noch ein wenig Sauerstoff und Eisen, mit unter 2% aber zu vernachlässigen).

Nach dem Vortrag ging es in die Holzkuppel der Sternwarte, wo wir in der eiskalten, klaren Nacht sofort einige Sterne ausmachen konnten. Der Dozent wollte uns aber etwas noch viel tolleres zeigen und stellte das riesige Teleskop auf den Jupiter ein, der in dieser Nacht wie immer am hellsten am Himmel leuchtete.

Alle Kinder durften eine große, hölzerne Treppe besteigen und nacheinander durch das Teleskop schauen, ob sie den Jupiter wohl sehen könnten. Und tatsächlich, da war er!

Auch wir Eltern durften einen Blick riskieren und es war wirklich toll: Da war er, samt seinen zwei Monden, quasi zum Greifen nah. Aber auch 100fach vegrößert war der Planet immer noch ziemlich klein. :)

Dann war er auch schon vorbei, unser spannender Abend- ich kann den Besuch dort wirklich nur empfehlen! Am 19.03. ist sogar Tag der offenen Tür!


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