Im Zoo angekommen, begrüßten uns erstmal die Gir-affen, eine davon war regelrecht eine Rampen
Die kleine Fee war noch nicht ganz so interessiert und aufgeregt, bestaunte und beguckte aber trotzdem fast jedes Tier, wenn wir sie darauf aufmerksam machten. Und natürlich wollte sie auch fast jedes auf den Arm nehmen.
Teilweise war sie kaum mehr von einzelnen Gehegen wegzubekommen, aber die Aussicht auf einen Besuch bei richtig echten Affen half ganz gut weiter. Das Affenhaus war aber auch super, die Gibbons boten eine Akrobatikshow vom allerfeinsten und die kleineren Affenarten waren zu süß. Bei den Gorillas und Orang- Utans gab es sogar kleinen Nachwuchs. Ins Delfinarium schauten wir nur kurz rein, zwischen den Vorstellungen kann man das umsonst tun. Die Delfine taten mir in ihrem Becken schon leid, denn egal wie groß das auch sein mag, es ist immer noch zu klein. Aber es waren schon tolle Tiere, sehr anmutig. Im Amazonashaus gab es auch einen Flussdelfin, der hatte ein noch kleineres Becken, der arme.
Ansonsten fand ich die Gehege ganz okay, kaum Zäune, dafür viel Glas und viele Wassergräben. Die Tiere wirkten sehr gepflegt und man sah sehr oft Zoopersonal die Gehege reinigen.
Wir lernten, dass Kamele eigentlich Trampeltiere sind und Dromedare zu den Kamelen gehören, weil Kamel ein Überbegriff für ein- und zweihöckrige Vertreter dieser Rasse ist. Ausserdem können sie, wenn sie wollen binnen 10 Minuten eine ganze Badewanne leertrinken, das sind etwa 135 Liter. Der Elefant zeigte uns, dass einmal Toilettengang für ihn auch ungefähr auch eine Badewanne voll sein muss, das war....interessant. :)
Ganz zum Schluss wagten wir uns noch auf die Lemureninsel, wo einer der kleinen haarigen Freunde, ganz Topmodel, vor meiner Kamera posierte. Ohne Zaun oder Scheibe dazwischen. Ich vermute, er hatte es auf den Teddy der kleinen Fee abgesehen, so wie der dahin geschielt hat. Als dann das Affenchaos losbrach und alle Lemuren versuchten, sich gegenseitig mit ihrem Geschrei zu überbieten und aus allen Richtungen angelaufen kamen, haben wir uns doch recht schnell wieder verdünnisiert. Das war uns nicht ganz geheuer. Die haben ja auch recht beeindruckende Beißerchen, so niedlich sie sonst sein mögen...
Jedenfalls können wir den Duisburger Zoo sehr weiterempfehlen. Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt, wir Erwachsenen zahlten jeder 7€, dank einer netten Lady, die vergünstigte Freikarten zu vergeben hatte und uns auf dem Parkplatz ansprach. Eigentlich kostet es 11€.
Die kleine Fee war hinterher richtig platt, was nicht wirklich verwunderlich war, lief sie doch von halb elf bis halb drei ohne nennenswerte Pause durch den Zoo. Alles haben wir leider nicht geschafft, aber so haben wir beim nächsten Besuch noch was zu entdecken. Die Robben zum Beispiel. Oder den Streichelzoo. Oder....oder...oder...
